
Unmöglich diese Stadtfrolleins! Hörerinnen des Podcasts sind freilich ausgenommen, aber alle anderen … unmöglich … echt! “eine geschiedene Frau: eine Frau, die geheiratet hat, um nicht mehr arbeiten zu müssen, und jetzt arbeitet um nicht mehr heiraten zu müssen.” (Anna Magnani)
Podcast-Transkript:
Willkommen beim Stadtsoziologen!
Ich habs doch gewusst. Da habe ich neulich eine Studie entdeckt, schon etwas älter, ungefähr 10 Jahre, aber das macht in diesem Fall nichts. In der haben amerikanische Forscher die Kontaktanzeigen in Tageszeitungen von großen und kleinen Städten nebeneinandergestellt. Und was fanden sie heraus? In kleinen Städtchen suchen Frauen noch echte Freundschaften und langfristige Beziehungen. In großen Städten dagegen suchen die Frolleins „vermögende Partner“ und „feste Finanzen“. Naja, meine Finanzen sind auch fest und zwar so fest, dass ich sie gar nicht bewegen kann.
Den Grund sehen die einen Forscher darin, dass in großen Städten mehr reiche Männer herumlaufen und dadurch die Frauen erst auf die Idee kommen, sich einen von den Reichen zu angeln. Die anderen vermuten, dass die Überschwemmung der Großstädte mit reichen Männern paarungswillige Geldsuchfrauen in die Stadt hineinzieht.
Wie auch immer. Ich jedenfalls verlege meine Rendezvous nur noch aufs Land. (Quelllinks: 1)
Musik: Kevin MacLeod: "One Sly Move" (CC-License) /
Psycherotique: "Süchtig" (CC-License von Jamendo)
Victor Sethy: "Have you met miss jones"
(CC-License von Jamendo)

